Die besten Stifte zum Ausmalen für Kinder
Welche Stifte eignen sich am besten zum Ausmalen? Für die meisten Kinder sind weiche Buntstifte die vielseitigste Wahl: Sie lassen sich gut kontrollieren, drücken kaum durch das Papier und funktionieren bei großen wie kleinen Flächen. Filzstifte sorgen für kräftigere Farben, Wachsmalstifte sind besonders griffig und robust.
Die schnelle Entscheidung nach Alter und Motiv
- 2–4 Jahre: dicke Wachsmalstifte oder kurze, dicke Buntstifte für große Flächen
- 4–7 Jahre: weiche Buntstifte für den Alltag, auswaschbare Filzstifte für kräftige Bilder
- ab 7 Jahren: feinere Buntstifte für Details und Mandalas
- dünnes Druckerpapier: am besten Buntstifte; bei Filzstiften immer eine Unterlage verwenden
- große Flächen: Wachsmalstifte oder breite Filzstifte
- kleine Details: gut gespitzte Buntstifte
Buntstifte – der Klassiker
Buntstifte sind ideal für Kinder ab etwa vier Jahren. Sie lassen sich gut dosieren, drücken bei normalem Gebrauch kaum durchs Papier und eignen sich auch für detailreiche mittelschwere Motive. Dreieckige oder dicke Buntstifte liegen kleinen Händen besonders gut. Eine weichere Mine gibt schon mit wenig Druck Farbe ab und macht größere Flächen angenehmer.
- Vorteil: saubere Handhabung, gute Kontrolle
- Nachteil: Farben wirken weniger kräftig als bei Filzstiften
Filzstifte – kräftige Farben
Filzstifte liefern leuchtende, intensive Farben und decken große Flächen schnell ab. Das begeistert vor allem jüngere Kinder. Bei dünnem Papier kann die Farbe jedoch durchdrücken. Lege deshalb ein unbedrucktes Blatt oder eine Malunterlage unter die Vorlage. Auswaschbare Farben sind im Familienalltag meist praktischer.
- Vorteil: kräftige Farben, schnelles Ergebnis
- Nachteil: kann durchdrücken, trocknet aus, wenn die Kappe fehlt
Wachsmalstifte – robust für die Kleinsten
Für Kinder ab zwei, drei Jahren sind dicke Wachsmalstifte oder -blöcke ideal. Sie sind bruchsicher, liegen gut in der Faust und eignen sich perfekt für einfache Motive mit großen Flächen.
- Vorteil: robust, ideal für kleine Hände
- Nachteil: weniger präzise, nichts für feine Details
Welcher Stift passt zu welchem Papier?
Die kostenlosen Vorlagen von ausmali.de lassen sich auf normalem Druckerpapier ausmalen. Für Bunt- und Wachsmalstifte genügt das meist. Wer Filzstifte verwenden möchte, wählt nach Möglichkeit etwas stärkeres Papier und legt zusätzlich ein Blatt darunter. Für Wasserfarben oder stark wasserbasierte Brushpens ist gewöhnliches Druckerpapier weniger geeignet, weil es sich wellen kann.
Mehr zu Papierformat, Druckqualität und Einstellungen findest du in unserer Anleitung zum Ausdrucken von Ausmalbildern.
Darauf kannst du beim Kauf achten
- Griffige Form: Dicke oder dreieckige Stifte sind für kleine Hände leichter zu halten.
- Weiche Farbabgabe: Der Stift sollte ohne starken Druck sichtbar malen.
- Passende Spitze: Breite Spitzen füllen Flächen, feine Spitzen treffen kleine Details.
- Alltagstauglichkeit: Bei Filzstiften sind auswaschbare Farben und gut schließende Kappen hilfreich.
- Altersangabe beachten: Prüfe die Hinweise des Herstellers, besonders bei Kleinteilen und sehr jungen Kindern.
Fazit: Welche Stifte sind am besten zum Ausmalen?
- 2–4 Jahre: dicke Wachsmalstifte, große Motive
- 4–7 Jahre: Buntstifte oder Filzstifte, mittlere Motive
- ab 7 Jahren: feine Buntstifte auch für detailreiche Mandalas
Wenn du nur eine Stiftart anschaffen möchtest, sind weiche Buntstifte der beste Allrounder. Für leuchtende Flächen ergänzen Filzstifte das Set; für kleine Kinder sind dicke Wachsmalstifte besonders unkompliziert. Die passenden Vorlagen findest du kostenlos zum Ausdrucken auf ausmali.de.